computerwoche.de

Online-Bewerbung

Aus Computerwoche Karriere Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Große Unternehmen nehmen Bewerbungen fast nur noch online entgegen. Aber auch im Mittelstand setzt sich die E-Mail-Bewerbung durch.


Inhaltsverzeichnis

Wie lässt sich die Papierform elektronisch umsetzen?

  • Der Betreff des Briefes entspricht dem E-Mail-Betreff;
  • Den Brieftext fügen Sie in das Mail-Textfeld ein;
  • Ihre eigenen Kontaktdaten können Sie entweder als Signatur unterhalb Ihrer Unterschrift anhängen oder eintippen;
  • Die postalen Empfängerangaben entfallen in einer E-Mail-Bewerbung


Tipps für die Bewerbung per Mail

So feste Regeln wie bei der schriftlichen Bewerbung gibt es da nicht, von daher sollen nur einige Empfehlungen gegeben werden.

Umfang und Inhalt: In der Regel sind E-Mail-Bewerbungen nicht so umfangreich wie schriftliche Bewerbungen, es sei denn, das Unternehmen verlangt vollständige Unterlagen. Sie besteht aus

Anschreiben und Lebenslauf unterscheiden sich nicht wesentlich von der schriftlichen Bewerbung. Für beide gilt: In der Kürze liegt die Würze! Wichtig ist, dass Sie sich auch für Ihre Online-Bewerbung ausreichend Zeit nehmen. Die Bewerbung soll schließlich angenehm zu lesen sein. Also achten Sie auf die Schriftgröße, fügen Sie Absätze ein und vermeiden Sie Flüchtigkeitsfehler.

Anschreiben: Man kann das Anschreiben direkt im Textfeld der Mail formulieren, es aber auch mit den übrigen Dokumenten als Attachement anhängen und dann mit einem kurzen Text darauf hinweisen. Der Text sollte mit einer Signatur enden, die mindestens Name, Adresse und Telefonnummer enthält.

Dateiformate: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse sollten als PDF an die Mail angehängt werden, am besten in einer einzigen PDF-Datei. Diese sollte nicht größer als maximal 3 MB sein sollte, da die E-Mail sonst an der Firewall des Unternehmens scheitern könnte.

Betreff der E-Mail: Nutzen Sie wie bei der schriftlichen Bewerbung den Betreff. Er sollte das Wort "Bewerbung", den Jobtitel und - wenn vorhanden - die Kennziffer der Stellenanzeige enthalten. Eine genaue Kennzeichnung erleichtert der Personalabteilung die Zuordnung der Bewerbung.

E-Mail-Adresse des Bewerbers: Verschicken Sie ihre Bewerbung von einer aussagekräftigen und professionellen E-Mail-Adresse, die Ihren Namen und nicht etwa Kose- oder Fantasienamen enthält.

Besondere Hervorhebungen: Da manche Firmenanwendungen html-Mails anders oder sogar falsch darstellen, sollten Sie beim ersten Kontakt auf besondere Schriften, Farbe, Fett- oder Kursivzeichnungen verzichten, sowie in den Voreinstellungen als Mail-Format "nur Text" wählen.

Anrede und Höflichkeit: Sollten Sie genauso wie in der Papierkorrespondenz verwenden, nämlich sich höflich artikulieren. "Sie sollten sich als Bewerber noch nicht einmal auf den saloppen Korrespondenzstil der Kontaktperson einlassen", empfiehlt Bewerbungsexperte Gerhard Winkler.


Do´s and Don'ts bei E-Mail-Bewerbungen

Do´s:

  • Richten Sie Ihre Bewerbung immer an eine konkrete Person, und zwar an den richtigen Ansprechpartner. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vorher telefonisch nach dessen Namen und E-Mail-Adresse. Wenn Sie Ihre Bewerbung an eine allgemeine Adresse senden, laufen Sie Gefahr, dass sich in dem Unternehmen niemand zuständig fühlt und Ihre Angelegenheit im Sande verläuft.
  • Empfehlenswert ist, per E-Mail nicht die vollständigen Bewerbungsunterlagen zu verschicken, sondern nur eine Kurzbewerbung vorzunehmen. Oft lohnt es sich, eine schriftliche Bewerbung hinterherzuschicken; so haben Sie optimale Chancen, Aufmerksamkeit zu erregen.

Don'ts:

  • Schicken Sie eine Bewerbung niemals gleichzeitig an mehrere Adressaten - andere E-Mail-Adressen im CC-Feld machen einen denkbar schlechten Eindruck.
  • Schicken Sie die Bewerbung nie von Ihrem derzeitigen Arbeitgeber aus weg. Falls das herauskommt, könnten die Folgen mehr als unangenehm werden: schlimmstenfalls droht die Kündigung.
  • Das Medium Internet besticht durch seine Schnelligkeit und seine Unkompliziertheit. Dies ist aber kein Freibrief für eine unkonventionelle oder umgangssprachliche Ausdrucksweise. Im Gegenteil: Nehmen Sie sich genau wie für eine schriftliche Bewerbung auch für eine Online-Bewerbung ausreichend Zeit! Das Vermeiden von Flüchtigkeitsfehlern sollte hier genauso selbstverständlich sein wie der angemessene Sprachstil.


Bewerbung über Online-Formulare

Vor allem große Unternehmen wickeln Bewerbungsverfahren über Formulare auf ihren Websiten ab. In der Regel fragen Unternehmen die persönlichen Daten und Qualifikationen des Bewerbers ab. Der Aufwand, die Formulare auszufüllen, ist unterschiedlich: Angefangen von 15 Minuten bis über eine Stunde, wenn das Unternehmen sehr detaillierte Angaben erwartet.

Elektronische Vorauswahl: Da ein Computerprogramm die ausgefüllten Formulare nach Schlüsselbegriffen scannt und die erste Vorauswahl trifft, sollten Bewerber die Formulare sorgfältig ausfüllen und Fehler vermeiden. Zudem sollten alle relevanten Synonyme enthalten sein, nach denen möglicherweise gesucht wird.

Freitextfelder: Nutzen Sie diese, um ihr Anschreiben, das sie schon vorher verfasst haben, einzufügen.

Dokumentation: Drucken Sie sich das Formular am Ende aus oder speichern sie es als Kopie auf ihrem rechner, damit Sie bei nachfragen wissen, was sie ausgefüllt haben.

Nachhaken: Wenn sie nach spätestens einer Woche noch keine Eingangsbestätigung oder eine Information über das weitere Vorgehen erhalten haben, sollten sie nachhaken.



Persönliche Werkzeuge